Die Anlagen für den November gehen Richtung Münster. Eine Doppelanlage. Wir werden im Laufe der nächsten Wochen noch öfter über dieses Projekt berichten. Aus meiner Sicht sind hier ideale Voraussetzungen für den Einsatz von unseren Holz-Kraft-Anlagen geschaffen worden. Herr Markus Nyenhuis hat hier zusammen mit der Dorfgemeinschaft ein Nahwärmenetz umgesetzt. Mit einen 350 kW Schmidtkessel werden ca. 20 Haushalte beheizt. Die Gemeinschaft betreibt die Anlage mit allem darum herum.
Unsere Anlagen übernehmen jetzt die Grundversorgung und können sicher ca. 7000 Stunden im Jahr wärmegeführt fahren. Der Kessel macht im Sommer Pause. Seine Lebenszeit wird sich dadurch deutlich erhöhen. Das Wärmenetz kann jetzt noch erweitert werden. Es sind dann Reserven da. Bei schlechtem Material, zum Beispiel wenn viele lange Teile dabei sind, kann gesiebt werden und ab in den Schmidtkessel damit.
Wir sind der Überzeugung, dass solche Mikronetze die Zukunft sind. Wir freuen uns, bei diesem Projekt dabei zu sein. Wir werden viel darüber berichten. Wäre schön wenn es ein Vorbild für andere wird!
Mittwoch, 18. November 2009
Dienstag, 17. November 2009
Artikel im Landwirtschftlichen Wochenblatt
Letzte Woche erschien im bayrischen landwirtschaftlichen Wochenblatt wieder ein Bericht über uns. Das hat uns gefreut! Wir merkten gleich am Montag einen deutlichen Anstieg von Anfragen und ein reges Interesse auf unserem Blog. Die Aufmerksamkeit ist willkommen, reift doch Entscheidung für das nächste Heizsystem oft über Jahre hinweg. So hatten wir diese Woche Besuch von Kunden, die uns in Wärme Contracting Lösungen in den nächsten Jahren einplanen wollen. Nicht jede Kundenanfrage können wir derzeit im Detail bearbeiten. Wir fokussieren uns weiterhin auf die Anlagentechnik. Sie stellt uns immer noch genug Aufgaben. Seit Freitag haben wir ein eigenes Messgerät im Haus für die Online Gasanalyse. Sie zeigt uns die Gaszusammensetzung aus dem Reaktor. Das wird uns sicher in der Entwicklung wieder neue Erkenntnisse liefern. Wir sind sicher bisher recht praktisch an die Sache herangegangen. Der wesentliche Teil der Entwicklung fand auch bisher durch Herrn Bernd Joos und durch die Anlagenbetreiber im Feld statt. Damit sind im wesentlichen die Betreiber gemeint, die schon ab dem Jahr 2000 Lizenzen von Bernd Joos erworben haben. Im nächsten Schritt gilt es den praktischen Ansatz mit Messtechnik in Verbindung zu bringen. An einer Fackel kann man sehr viel erkennen. Vielleicht mehr als mit Messtechnik. Doch wenn eine Fackel gut ist, ist es für uns spannend zu sehen, was die Messtechnik bei diesem Gas misst.
Am Dienstag fand im Rosenheim ein Treffen des Umweltcluster statt. Thema war die Holzvergasung. Mittlerweile gibt es ca. 90 Holzvergaseranlagen im Feld. In den nächsten Tagen veröffentlichen wir den Link zu den Präsentationen.
Am Dienstag fand im Rosenheim ein Treffen des Umweltcluster statt. Thema war die Holzvergasung. Mittlerweile gibt es ca. 90 Holzvergaseranlagen im Feld. In den nächsten Tagen veröffentlichen wir den Link zu den Präsentationen.
Montag, 9. November 2009
Besichtigungstermine Braun Anlage
Die Braun-Anlage ist derzeit noch zur Überholung bei uns im Haus. Der nächste Besichtigungstermin in Freising findet voraussichtlich am Samstag, den 05.Dezember 2009 um 10 Uhr statt.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Neues von den Anlagen
Die Braun Anlage wird überarbeitet und kommt in den nächsten Wochen in einen 40 Fuß Container, was ca. 12 Meter entspricht. Danach wird sie wieder auf dem Hof in Dürneck (Freising) aufgestellt. Wenn die Halle in ca. 6 Monaten wieder steht, bekommt die Anlage wieder ihren eigenen Platz darin.
Vor einiger Zeit habe ich mal geschrieben, bei jeder Anlage lernen wir dazu. So auch dieses mal wieder bei der Huber Anlage. 30 kW, bekannte Technik, alles gleich, kein Problem. So war der Ansatz. Die Anlage lief schon im Testbetrieb sehr robust. Und dann auch gleich 75 Stunden am Stück beim Kunden. Doch der Prozess war instabil und es gab Verunreinigungen am Motor. Beim Material handelt es ich um sehr gutes Holz, in Summe fein gehackt. Von Zündholzgröße bis Daumengroß. Sehr kompakt in sich. Oder vielleicht besser beschrieben, eine hohe Schüttdichte. Auch hier galt es, die Anlage auf das Material einzustellen. Zwei technische Optimierungen sind jetzt umgesetzt. Über das Wochenende lief die Anlage sehr stabil und sauber. Die nächsten Tage werden zeigen, ob wir so oder mit etwas mehr grobem Material beigemischt einen dauerhaft stabilen Prozess sicher stellen können.
Der Kunde Labek hat heute gemeldet, dass seine Anlage seit 100 Stunden im Dauerbetrieb ist und die Uhr zählt weiter. Diese Meldung wird aktuell mit Freude aufgenommen. Nächstes Jahr wird man wahrscheinlich sagen, wir haben ein Problem, die Anlage hat schon wieder nach 100 Stunden abgeschaltet. Im Durchschnitt bewegen wir uns derzeit von einer Unterbrechung am Tag zu einer Unterbrechung alle drei Tage. Genaue Aufschreibungen dazu machen unsere Kunden nicht. Einige sind den Sommer über wärmegeführt gefahren, und hatten deshalb sowieso ein bis zwei Unterbrechungen am Tag, weil einfach der Wärmepuffer voll war. Unterbrechung heißt in der Regel, dass zu 80% eine Störmeldung zu quittieren ist, die Anlage ist neu zu starten, und läuft dann weiter. Im nächsten Software Update schalten wir die Anlage automatisch ein zweites Mal ein, wodurch die Laufzeit deutlich steigen wird. An der Konrad Anlage, in der Nähe von Coburg, wurde vor ca. 2 Wochen die Aschenaustragung von Turbine auf Schnecke geändert. Seitdem darf die Anlage richtig Gas geben. 40 kW. Der geplante ORC Prozess (von einer anderen Firma) wird wahrscheinlich im nächsten Früher umgesetzt. Nicht die Technik verzögert den Start, sondern leider ein Trauerfall bei der Herstellerfirma.
Gemeinsam mit Thomas Schmid testen wir an seiner Anlage jetzt ein 10-Düsen-System. Ziel ist ein gleichmäßigerer Durchfluss des Materials durch den Reaktor. Die ersten Ergebnisse ermutigen zum weiteren testen. Da die Technik mit 5 Düsen derzeit gut funktioniert, ist das in der Weiterentwicklung der Anlage ein interessantes Thema am Rande.
Die Optimierungen an den Rostwellen greifen, die Standzeit steigt deutlich. So wie es aussieht war es eine Kleinigkeit …. = Aufbau von Wissen.
Vor einiger Zeit habe ich mal geschrieben, bei jeder Anlage lernen wir dazu. So auch dieses mal wieder bei der Huber Anlage. 30 kW, bekannte Technik, alles gleich, kein Problem. So war der Ansatz. Die Anlage lief schon im Testbetrieb sehr robust. Und dann auch gleich 75 Stunden am Stück beim Kunden. Doch der Prozess war instabil und es gab Verunreinigungen am Motor. Beim Material handelt es ich um sehr gutes Holz, in Summe fein gehackt. Von Zündholzgröße bis Daumengroß. Sehr kompakt in sich. Oder vielleicht besser beschrieben, eine hohe Schüttdichte. Auch hier galt es, die Anlage auf das Material einzustellen. Zwei technische Optimierungen sind jetzt umgesetzt. Über das Wochenende lief die Anlage sehr stabil und sauber. Die nächsten Tage werden zeigen, ob wir so oder mit etwas mehr grobem Material beigemischt einen dauerhaft stabilen Prozess sicher stellen können.
Der Kunde Labek hat heute gemeldet, dass seine Anlage seit 100 Stunden im Dauerbetrieb ist und die Uhr zählt weiter. Diese Meldung wird aktuell mit Freude aufgenommen. Nächstes Jahr wird man wahrscheinlich sagen, wir haben ein Problem, die Anlage hat schon wieder nach 100 Stunden abgeschaltet. Im Durchschnitt bewegen wir uns derzeit von einer Unterbrechung am Tag zu einer Unterbrechung alle drei Tage. Genaue Aufschreibungen dazu machen unsere Kunden nicht. Einige sind den Sommer über wärmegeführt gefahren, und hatten deshalb sowieso ein bis zwei Unterbrechungen am Tag, weil einfach der Wärmepuffer voll war. Unterbrechung heißt in der Regel, dass zu 80% eine Störmeldung zu quittieren ist, die Anlage ist neu zu starten, und läuft dann weiter. Im nächsten Software Update schalten wir die Anlage automatisch ein zweites Mal ein, wodurch die Laufzeit deutlich steigen wird. An der Konrad Anlage, in der Nähe von Coburg, wurde vor ca. 2 Wochen die Aschenaustragung von Turbine auf Schnecke geändert. Seitdem darf die Anlage richtig Gas geben. 40 kW. Der geplante ORC Prozess (von einer anderen Firma) wird wahrscheinlich im nächsten Früher umgesetzt. Nicht die Technik verzögert den Start, sondern leider ein Trauerfall bei der Herstellerfirma.
Gemeinsam mit Thomas Schmid testen wir an seiner Anlage jetzt ein 10-Düsen-System. Ziel ist ein gleichmäßigerer Durchfluss des Materials durch den Reaktor. Die ersten Ergebnisse ermutigen zum weiteren testen. Da die Technik mit 5 Düsen derzeit gut funktioniert, ist das in der Weiterentwicklung der Anlage ein interessantes Thema am Rande.
Die Optimierungen an den Rostwellen greifen, die Standzeit steigt deutlich. So wie es aussieht war es eine Kleinigkeit …. = Aufbau von Wissen.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Bilder von der Braun Anlage
Hier ist das Gebäude vom Holzvergaser zu sehen. Dahinter befand sich die Halle mit dem Hackschnitzellager und der Heutrocknung.

In den letzten Tagen hat es sich bestätigt, dass der Brand außerhalb der Anlage seine Ursache hat. Ein abschließender Bericht steht noch aus.

Die Anlage war zur Sicherheit in einem eigenen Brandabschnitt installiert worden. Da der Brand im Hackschnitzellager ausgebrochen ist, hat der Brandabschnitt letztendlich die Anlage geschützt.

Im vorderen Teil befindet sich die Holz-Kraft-Anlage, im hinteren Teil der 80.000 Liter Wasserspeicher.
Hier ist die Anlage zu sehen. Sie ist mittlerweile zur Überarbeitung wieder bei uns im Haus. Der wesentliche Schaden an der Anlage ist durch das Löschwasser entstanden. Mit Herrn Braun ist abgestimmt, die Anlage in einem Container wieder aufzubauen, und am Hof wieder kurzfristig in Betrieb zu nehmen.

Im vorderen Teil befindet sich die Holz-Kraft-Anlage, im hinteren Teil der 80.000 Liter Wasserspeicher.
Hier ist die Anlage zu sehen. Sie ist mittlerweile zur Überarbeitung wieder bei uns im Haus. Der wesentliche Schaden an der Anlage ist durch das Löschwasser entstanden. Mit Herrn Braun ist abgestimmt, die Anlage in einem Container wieder aufzubauen, und am Hof wieder kurzfristig in Betrieb zu nehmen.

In den letzten Tagen hat es sich bestätigt, dass der Brand außerhalb der Anlage seine Ursache hat. Ein abschließender Bericht steht noch aus.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Hofgemeinschaft Heggelbach in der Presse
Projekt Heggelbach heizt nachhaltig ein:
http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=1205&Itemid=329
http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=1205&Itemid=329
Montag, 12. Oktober 2009
Meldung
Am Sonntag Abend, den 11.10. 2009 kam es in Dürneck bei Freising gegen 22:45 Uhr zu einem Brand, bei dem eine landwirtschaftliche Lagerhalle vollständig abbrannte. Es entstand ein Schaden von rund 300.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Der bisherige Stand der Ermittlungen lässt vermuten, dass der Brand im Hackschnitzelbunker entstanden ist. Ausgelöst entweder durch einen Getriebemotor oder einen Lüfter. Beides sind Komponenten, die standardmäßig in diesem Bereich eingesetzt werden, was derzeit die Vermutung zulässt, dass es sich um einen technischen Defekt handelt. Der Hackschnitzelbunker ist durch einen Brandschutzabschnitt von der Holz-Kraft-Anlage getrennt. Dies wird gemacht, um im Fall eines Feuers am Holzvergaser die Ausbreitung eines Brands zu vermeiden. In diesen Fall ist der Holzvergaser durch den Brandabschnitt geschützt worden. Schäden am Vergaser sind wahrscheinlich nur durch das Löschwasser entstanden. Bisher waren die Herrn von der Polizei vor Ort. LKA und Kriminalpolizei. Morgen kommt der Spezialist von der Brandversicherung. Über das Ergebnis halten wir Sie weiter am Laufenden.
Der bisherige Stand der Ermittlungen lässt vermuten, dass der Brand im Hackschnitzelbunker entstanden ist. Ausgelöst entweder durch einen Getriebemotor oder einen Lüfter. Beides sind Komponenten, die standardmäßig in diesem Bereich eingesetzt werden, was derzeit die Vermutung zulässt, dass es sich um einen technischen Defekt handelt. Der Hackschnitzelbunker ist durch einen Brandschutzabschnitt von der Holz-Kraft-Anlage getrennt. Dies wird gemacht, um im Fall eines Feuers am Holzvergaser die Ausbreitung eines Brands zu vermeiden. In diesen Fall ist der Holzvergaser durch den Brandabschnitt geschützt worden. Schäden am Vergaser sind wahrscheinlich nur durch das Löschwasser entstanden. Bisher waren die Herrn von der Polizei vor Ort. LKA und Kriminalpolizei. Morgen kommt der Spezialist von der Brandversicherung. Über das Ergebnis halten wir Sie weiter am Laufenden.
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