Am Sonntag Abend, den 11.10. 2009 kam es in Dürneck bei Freising gegen 22:45 Uhr zu einem Brand, bei dem eine landwirtschaftliche Lagerhalle vollständig abbrannte. Es entstand ein Schaden von rund 300.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Der bisherige Stand der Ermittlungen lässt vermuten, dass der Brand im Hackschnitzelbunker entstanden ist. Ausgelöst entweder durch einen Getriebemotor oder einen Lüfter. Beides sind Komponenten, die standardmäßig in diesem Bereich eingesetzt werden, was derzeit die Vermutung zulässt, dass es sich um einen technischen Defekt handelt. Der Hackschnitzelbunker ist durch einen Brandschutzabschnitt von der Holz-Kraft-Anlage getrennt. Dies wird gemacht, um im Fall eines Feuers am Holzvergaser die Ausbreitung eines Brands zu vermeiden. In diesen Fall ist der Holzvergaser durch den Brandabschnitt geschützt worden. Schäden am Vergaser sind wahrscheinlich nur durch das Löschwasser entstanden. Bisher waren die Herrn von der Polizei vor Ort. LKA und Kriminalpolizei. Morgen kommt der Spezialist von der Brandversicherung. Über das Ergebnis halten wir Sie weiter am Laufenden.
Montag, 12. Oktober 2009
Wenn es bei einer Kundenanlage brennt, dann
So kurz die Mitteilung, so schwer geht die Nachricht mit uns mit. Der schlimmste Fall ist eingetroffen. Ob Schuld oder nicht mal dahin gestellt, es hat an einer Kundenanlage gebrannt. Es hat keinen Personenschaden geben, und trotzdem gehen die Gedanken in die Richtung was wäre wenn. Der Schaden mag auch durch die Versicherung gedeckt sein, doch es bleibt der Eingriff in die persönliche Lebensplanung beim Kunden. Das Futter für die Wintersaison ist weg. Den Zukauf organisieren. Es handelt sich um einen Biohof. Die Planung für die neue Scheune. Den Ausbau der eigenen Gastwirtschaft vielleicht doch erst im nächsten Jahr…. Oft sind wir intern in Besprechungen diesen Fall durchgegangen. Es darf ja nichts passieren. Was wäre wenn? Schutz des Betreibers und die Gefahr vor Feuer waren wie gesagt oft Themen im Vorfeld. Als Anlagenhersteller haben wir eine Verantwortung dafür und wir stehen dann auch im Fokus. Haben wir alles Erdenkliche getan? Das wird sich die nächsten Tage herausstellen. Auf alle Fälle werden wir offen informieren.
Was läuft?
Auf alle Fälle mal die Anlagen. Bis auf die Konrad - Anlage. Der Betreiber wartet noch auf den Umbau auf die Schneckenaustragung für die Asche/Kohle. Der wird am Montag erfolgen. Die Verglasungen an der Schmid Anlagen haben wir in den Griff bekommen. Zusammen mit dem Betreiber haben wir ein verändertes Düsenkonzept umgesetzt. Im ersten Schritt sieht es gut aus. Die Anlage fährt auch in der Gluterhaltung. Die Programmierung funktioniert zur vollen Zufriedenheit unseres Kunden.
Nach den Startproblemen bei der Labek Anlage in Kufstein, hier waren die Abschaltungen aus dem Netz ein Thema, glänzt die Anlage durch einen stabilen Lauf. Es freut und motiviert uns, wenn ein Kunde beim Gespräch rundum zufrieden ist. Wir haben erwartet, dass durch das Sieben des Materials die Anlagenstabilität noch einen Schritt besser ist. Wenn es dann im Feld bestätigt wird, umso besser.
Das nächste Software Update ist im Test an der internen Anlage. Durch Optimierungen im Programm ist das gesamte System noch mal schneller geworden. Auch die Rückmeldungen aus der Praxis werden von unserem Programmierer sauber umgesetzt. Gerade die aktuellen Kunden werden sich über den Sprung im Bedienkomfort freuen.
Wie zu erwarten war, ist die Nachfrage nach der Messe hoch. Schrittweise arbeiten wir die Anfragen ab. In Zukunft gibt es ein erstes Beratungsgespräch bei uns im Haus. Hier wird ein Grobkonzept mit einer ersten Kostenschätzung erstellt. Ist die Wirtschaftlichkeit dann gegeben, kann man in die detaillierte Planung gehen.
In den letzten Wochen haben wir die Finanzierung einer Anlage über die Bank mit betreut. Kfw Darlehn über die Raiffeisenbank: Zinssatz ca. 3%. Da die Anlagen nicht das Hauptheizsystem am Gebäude ist, kann die Anlagentechnik zum Teil als Sicherheit dienen.
Wer sich für Vertriebslizenzen interessiert, sollte uns die nächsten Wochen ansprechen.
Nach den Startproblemen bei der Labek Anlage in Kufstein, hier waren die Abschaltungen aus dem Netz ein Thema, glänzt die Anlage durch einen stabilen Lauf. Es freut und motiviert uns, wenn ein Kunde beim Gespräch rundum zufrieden ist. Wir haben erwartet, dass durch das Sieben des Materials die Anlagenstabilität noch einen Schritt besser ist. Wenn es dann im Feld bestätigt wird, umso besser.
Das nächste Software Update ist im Test an der internen Anlage. Durch Optimierungen im Programm ist das gesamte System noch mal schneller geworden. Auch die Rückmeldungen aus der Praxis werden von unserem Programmierer sauber umgesetzt. Gerade die aktuellen Kunden werden sich über den Sprung im Bedienkomfort freuen.
Wie zu erwarten war, ist die Nachfrage nach der Messe hoch. Schrittweise arbeiten wir die Anfragen ab. In Zukunft gibt es ein erstes Beratungsgespräch bei uns im Haus. Hier wird ein Grobkonzept mit einer ersten Kostenschätzung erstellt. Ist die Wirtschaftlichkeit dann gegeben, kann man in die detaillierte Planung gehen.
In den letzten Wochen haben wir die Finanzierung einer Anlage über die Bank mit betreut. Kfw Darlehn über die Raiffeisenbank: Zinssatz ca. 3%. Da die Anlagen nicht das Hauptheizsystem am Gebäude ist, kann die Anlagentechnik zum Teil als Sicherheit dienen.
Wer sich für Vertriebslizenzen interessiert, sollte uns die nächsten Wochen ansprechen.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
MESSE
Letzte Woche waren wir zum ersten Mal offiziell mit dem Holzvergaser auf einer Messe, der RENEXPO 2009 in Augsburg. Viele Besucher haben sich an allen vier Tagen intensiv über die Holzvergaser-Technik informiert. Unser Ziel war es, langfristig auf die SPANNER Holz-
kraftanlagen aufmerksam zu machen. Von der Entscheidung einen Vergaser zu kaufen bis zur Umsetzung vergehen in Zukunft sicher 6 – 12 Monate. Viele informieren sich jetzt, weil Ihr Heizsystem in den nächsten Jahren ersetzt werden muss. Oft muss gerade um eine vernünftige Wärmenutzung sicher zu stellen langfristig geplant werden. Kunden für die Wärme zu gewinnen ist oft der Schlüssel für die Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Für uns war die Messe angenehm und anstrengend zugleich. Es ist toll ein Produkt mit einer hohen Nachfrage zu haben. Anspruchsvoll für die Kondition wird es, wenn man sich zum
x-ten Mal die gleichen Sätze zur Anlagentechnik sprechen hört. Am Ende der Messe waren
kraftanlagen aufmerksam zu machen. Von der Entscheidung einen Vergaser zu kaufen bis zur Umsetzung vergehen in Zukunft sicher 6 – 12 Monate. Viele informieren sich jetzt, weil Ihr Heizsystem in den nächsten Jahren ersetzt werden muss. Oft muss gerade um eine vernünftige Wärmenutzung sicher zu stellen langfristig geplant werden. Kunden für die Wärme zu gewinnen ist oft der Schlüssel für die Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Für uns war die Messe angenehm und anstrengend zugleich. Es ist toll ein Produkt mit einer hohen Nachfrage zu haben. Anspruchsvoll für die Kondition wird es, wenn man sich zum
x-ten Mal die gleichen Sätze zur Anlagentechnik sprechen hört. Am Ende der Messe waren
1000 Flyer weg.
Die Anlagen im Feld halten uns weiter auf trapp. Das Blasen der Asche mittels einer Turbine hat sich nicht als die dauerhafte Lösung herausgestellt. Zwei Kunden haben das im Vorfeld schon kommen sehen, und sich dementsprechend andere Fördertechniken eingebaut. Eine einfach seelenlose Förderschnecke wird hier in Zukunft bei allen Produkten eingesetzt.
Wichtigstes Ziel in den nächsten Wochen ist der Polizist für den Motor. Wir entwickeln eine Anlagentechnik für den Dauerbetrieb. Wir müssen sicherstellen, dass wenn die Anlage instabil wird, zum Beispiel durch den Einwurf von sehr feuchten Hackschnitzeln, sie automatisch abschaltet und somit der Motor nicht gefährdet wird.
Die Anlagen im Feld halten uns weiter auf trapp. Das Blasen der Asche mittels einer Turbine hat sich nicht als die dauerhafte Lösung herausgestellt. Zwei Kunden haben das im Vorfeld schon kommen sehen, und sich dementsprechend andere Fördertechniken eingebaut. Eine einfach seelenlose Förderschnecke wird hier in Zukunft bei allen Produkten eingesetzt.
Wichtigstes Ziel in den nächsten Wochen ist der Polizist für den Motor. Wir entwickeln eine Anlagentechnik für den Dauerbetrieb. Wir müssen sicherstellen, dass wenn die Anlage instabil wird, zum Beispiel durch den Einwurf von sehr feuchten Hackschnitzeln, sie automatisch abschaltet und somit der Motor nicht gefährdet wird.


Montag, 21. September 2009
Messe Augsburg
Ab Donnerstag, 24.09.09 – 27.09.09 sind wir zum ersten Mal
mit der Spanner Holzkraftanlage offiziell auf einer Messe. Renexpo in Augsburg. Wir stellen im Freigelände eine Spanner Holzkraftanlage nach dem Joos Vergaser™ Prinzip im Betrieb aus.
mit der Spanner Holzkraftanlage offiziell auf einer Messe. Renexpo in Augsburg. Wir stellen im Freigelände eine Spanner Holzkraftanlage nach dem Joos Vergaser™ Prinzip im Betrieb aus.
Dienstag, 15. September 2009
Betreiber Treffen
Letzte Woche Donnerstag war es soweit. Das erste Betreiber Treffen bei uns im Haus.
Ja, richtig gelesen. Wir haben eingeladen, unsere ersten sieben Betreiber, Herrn Bernd Joos, Herrn Baumann, Herrn Weigel, BHKW Hersteller und gleich die nächsten Kunden. Immer nach dem Motto, offen und ehrlich, denn wir sind der Überzeugung, dass wir nur so die Vergasungstechnik an sich, und besonders den JOOS-VERGASER™ weiter bringen. Auch an dieser Stelle immer wieder die Einladung an alle HOLZGAS Anhänger, wir arbeiten gerne bei Entwicklungsthemen zusammen.
Als ich am Donnerstag Morgen zur Firma fuhr war es mir gar nicht gut in der Magengegend. Wenn es dann doch aus dem Ruder läuft? So kam es dann nicht. Gleich mal Vorweg. Nach Rücksprache mit einzelnen Teilnehmern war das Feedback sehr positiv. Und wir haben wieder viel gelernt. Und das nicht nur über die Vergasung. Auch an die Kommunikation gab es Anforderungen. Die Erkenntnis aus diesem Tag. Es gibt noch genügend Arbeit. Bernd Joos hat mit seiner Entwicklung/Erfindung des JOOS-VERGASERS ™eine gute Grundlage gelegt. Je mehr das System in seiner Ganzheit greifen kann und wir es mit anderen Systemen vergleichen, sehen wir das Potential besonders von diesem Weg der Vergasung. Aber! Es gibt auch noch genügend Arbeit für uns. Wir treffen immer wieder auf Phänomene die wir nicht gleich erklären können. Schmid Anlage, über 2500 Stunden geleistet, neigt seit zwei Wochen zur Schlackebildung. Die Braun Anlage, (1500 Stunden) kennt das Problem Schlackebildung nicht, produziert dafür Gas in einer Qualität das die Anlage, Nennleistung 30 kW, so leicht 40 kW machen könnte. Warum? Der riesige Vorteil für uns ist, dass wir jetzt sieben baugleiche Anlagen im Feld haben. Wir merken, dass wir Woche für Woche ein Stück weiter kommen.
Als ich am Donnerstag Morgen zur Firma fuhr war es mir gar nicht gut in der Magengegend. Wenn es dann doch aus dem Ruder läuft? So kam es dann nicht. Gleich mal Vorweg. Nach Rücksprache mit einzelnen Teilnehmern war das Feedback sehr positiv. Und wir haben wieder viel gelernt. Und das nicht nur über die Vergasung. Auch an die Kommunikation gab es Anforderungen. Die Erkenntnis aus diesem Tag. Es gibt noch genügend Arbeit. Bernd Joos hat mit seiner Entwicklung/Erfindung des JOOS-VERGASERS ™eine gute Grundlage gelegt. Je mehr das System in seiner Ganzheit greifen kann und wir es mit anderen Systemen vergleichen, sehen wir das Potential besonders von diesem Weg der Vergasung. Aber! Es gibt auch noch genügend Arbeit für uns. Wir treffen immer wieder auf Phänomene die wir nicht gleich erklären können. Schmid Anlage, über 2500 Stunden geleistet, neigt seit zwei Wochen zur Schlackebildung. Die Braun Anlage, (1500 Stunden) kennt das Problem Schlackebildung nicht, produziert dafür Gas in einer Qualität das die Anlage, Nennleistung 30 kW, so leicht 40 kW machen könnte. Warum? Der riesige Vorteil für uns ist, dass wir jetzt sieben baugleiche Anlagen im Feld haben. Wir merken, dass wir Woche für Woche ein Stück weiter kommen.


Braun Anlage
Sepp Braun legt besonders Wert auf einen ganzheitlichen Ansatz in der Bewirtschaftung seines Hofes. Die ca. 40 Kühe an seinem Hof bekommen nur Heu, Gras und Wasser, alles Biofutter natürlich. Durch eine schonende Ernte-Trocknungstechnik bleiben die Vitamine und das Eiweiß erhalten. Man kann sehen, dass sich die Tiere an seinem Hof wohl fühlen. Sie danken es ihm mit einer schmackhaften Milch die am Hof zu Käse verarbeitet und auch dort verkauft wird. Meine Empfehlung, nach einem Besuch unbedingt ein paar unterschiedliche Sorten am Kühlschrank in der Milchkammer erwerben.
Der Holzvergaser übernimmt an seinem Hof eine zentrale Rolle. So will er die entstehende Kohle der Kompostierung zuführen (bisher keine Freigabe dafür!). Es zeichnet sich ab, dass sich durch Einbringen von Kohle die Bodenfruchtbarkeit beträchtlich steigern lässt. Auch wird dadurch nachhaltig CO2 im Boden gespeichert. Es gibt dazu folgenden Aussage: „Gelingt es uns in den Ackerböden weltweit den Humusanteil um ca. 2% zu steigern, können wir damit den CO2 Anstieg egalisieren“. Einen aus unserer Sicht sehr innovativen Ansatz verfolgt er auf seinen Ackerflächen. Ackerbau mit den Bäumen verbinden. Auf den ersten Testflächen wächst bereits der Brennstoff für den Holzvergaser in sechs Jahren. Wobei die Bäume in Verbindung mit einer gewissen Fruchtfolge in Summe sogar mehr Ertrag pro Hektar bringen sollen als das vergleichbare Feld heute…….
Der Holzvergaser übernimmt an seinem Hof eine zentrale Rolle. So will er die entstehende Kohle der Kompostierung zuführen (bisher keine Freigabe dafür!). Es zeichnet sich ab, dass sich durch Einbringen von Kohle die Bodenfruchtbarkeit beträchtlich steigern lässt. Auch wird dadurch nachhaltig CO2 im Boden gespeichert. Es gibt dazu folgenden Aussage: „Gelingt es uns in den Ackerböden weltweit den Humusanteil um ca. 2% zu steigern, können wir damit den CO2 Anstieg egalisieren“. Einen aus unserer Sicht sehr innovativen Ansatz verfolgt er auf seinen Ackerflächen. Ackerbau mit den Bäumen verbinden. Auf den ersten Testflächen wächst bereits der Brennstoff für den Holzvergaser in sechs Jahren. Wobei die Bäume in Verbindung mit einer gewissen Fruchtfolge in Summe sogar mehr Ertrag pro Hektar bringen sollen als das vergleichbare Feld heute…….
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