da ich unterwegs war, melde ich mich nach einigen Wochen Unterbrechung wieder. Die angekündigten Messungen haben in der vergangenen Woche statt gefunden und waren aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Das Team hat eine sehr gute Leistung erbracht. Die kritischen Messwerte CO, NOx und Benzol liegen sehr gut. Wie sie in die gesetzte Landschaft passen wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Für die Genehmigung von Anlagen sehen wir keine Hürden mehr. Jetzt geht es noch darum ob wir die volle Förderung durch die BAFA erlangen.
Die Auslieferung der ersten Anlage ist jetzt fest für Montag nächste Woche geplant. Gerade in einer Projektphase wie jetzt kommt es immer wieder zu Zeitverzögerungen durch ungeplante Ereignisse. Und meist wird gerade der Aufwand im Bereich der Software immer deutlich unterschätzt. Die durchgeführten Programmierungen sind jedoch sehr überzeugend. So reinigen sich mittlerweile Rost und Filter nur noch nach Bedarf. Wir nehmen die Drücke an unterschiedlichen Stellen auf, und nur noch bei Veränderung bewegen sich die Motoren. Das spart Strom, erhöht die Lebensdauer, reduziert den Kohleanfall und schont besonders das Verschleißteil Filter. Das Zünden der Anlage erfolgt im Normalbetrieb mittlerweile voll automatisch, ohne Fackelbetrieb. Dieser ist nur noch für den Servicefall vorgesehen.
Der Kunden für die erste Anlage ist die Hofgemeinschaft www.Hofgemeinschaft-Heggelbach.de . Herr Schmidt ist hier der Motor für die Umsetzung des Projekts auf den Biobauernhof. Die Gruppe hat uns bei den Besuchen sehr angenehm aufgenommen und durch Ihre ganzheitliche Philosophie sehr überzeugt. Hier wird die Anlage auch richtig Stunden machen, da das Wärmekonzept hier über das ganze Jahr einen Wärmebedarf von 6500 Stunden vorsieht. Die Hofgemeinschaft hat Ihren Sitz in der Nähe vom Bodensee. Für das Früher ist auch ein Tag der offenen Tür geplant. Dort können Sie dann direkt den Erfahrungsbericht vor Ort erfragen.
Der zweite Kunde ist Herr Sepp Braun. www.Nachhaltige-Landnutzung.de Landwirt aus dem Bereich Freising. Auch hier handelt es sich um einen Biobauernhof. Herr Braun verfolgt einen faszinierenden ganzheitlichen Ansatz, über diese er selber in Vorträgen und Fernsehbeträgen berichtet. Auch hier hat die Anlage ordentlich zu tun übers Jahr. Damit für die Heutrocknung kurzfristig große Energiemengen zur Verfügung stehen wurde ein Pufferspeicher von 36 m³ installiert.
Die Basisanlage an unserem Standort hat den Sprung über die 1900 Stunden geschafft. Läuft im „Störungsfreiem – Nebenbei – Betrieb“ und heizt mit der Abwärme die Produktionshallen.
Montag, 1. Dezember 2008
Montag, 3. November 2008
Seit ca. zwei Wochen wird die erste Serienanlage eingefahren. Der neue Motor, ein BHKW der Firma Weigel, ist mit Katalysator ausgestattet. In den nächsten Wochen findet auch einen weitere Messung durch das LFU statt. Dabei rechnen wir, dass wir mit den Werten die TA Luft erreichen und dadurch die Anlagen zusätzlich mit ca. 10.000 Euro gefördert werden. Die Bilder zeigen die Gasflamme bei ca. 120 kW Leistung.
Das erste Test Modul läuft weiterhin stabil. Wird morgens mittels Glühstab gezündet und schaltet abends um 18.00 Uhr ab. Sie hat in der zwischen Zeit für ca.10.000 Euro Strom eingespeist.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Original Zitat aus der „Zusammenfassung der Messergebnisse“
„Die relativ geringen Konzentrationen an organischen Stoffen (angegeben als Gesamt-Kohlenstoff) geben zur Hoffnung Anlass, dass durch Nachschaltung eines Oxidationskatalysators der in der TA Luft für Benzol genannte Emissionswert von 1 mg/m³ im Motorenabgas eingehalten werden kann. Damit dürfte auch der CO-Emissionswert (1,0 g/m³) für Fremdzündungsmotoren, der in Nr. 5.4.1.4 der TA Luft für Biogasmotoren < 3 MW genannt ist und aus unserer Sicht für immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Holzgasmotoren herangezogen werden kann, eingehalten werden. Zur Einhaltung des entsprechenden NOx-Emissionswertes (0,50 g/m³) müssen allerdings noch Verbesserungen erfolgen.“
Vor der Messung wurden am Motor keine Maßnahmen durchgeführt, um die Emissionswerte zu optimieren. Daher ist das Ergebnis dieser Messung für uns ein schöner Erfolg.
Dienstag, 30. September 2008
Die erste Anlage ist kurz vor der Fertigstellung und wird in eine andere Produktionshalle verlagert. Dort wird die Anlage ihre ersten Stunden laufen. Der „alte Holzvergaser“ läuft im Tagebetrieb und ist mittlerweile über 1600 Stunden. Die letzten Wochen waren wieder sehr stabil. Morgens, wenn es nicht gerade in der Produktion brennt, wird die Anlage gestartet und schaltet abends, Punkt 18.00 Uhr ab. Da ich immer wieder gefragt werde, wie wird sich der Vergaser verändern, wenn wir die nächste Generation bauen. Im Prinzip gar nicht. Das Vergasungskonzept steht, und so wie Herr Joos es entwickelt hat bleibt es in den Grundzügen bestehen. Wenn wir den aktuell im Probebetrieb befindlichen Holzvergaser (Index1) mit der im Bau befindlichen (Index2) Serie vergleichen sind die wesentlichen Komponenten gleich geblieben. Was sich verändert hat ist die Anordnung der Komponenten. Viel Know How und Leidenschaft bringen hier die Mitarbeiter ein, um den Spanner-Joos-Vergaser für den Praxisbetrieb leichter für die Wartung zu machen. Das alle notwendigen Stellen leicht zugänglich sind. Hier gehen Praxis Erfahrungen aus dem Testbetrieb eins zu eins in die Serie ein.
Montag, 1. September 2008
Einblick in die Fertigung
Kurzer Blick in die Fertigung der Holzvergaser. Schrittweise wird hier ein Fertigungslos von 6 Einheiten produziert.
Die Fertigstellung der nächsten Anlage ist für den September geplant.
Die Fertigstellung der nächsten Anlage ist für den September geplant.
Donnerstag, 28. August 2008
1500 Stunden Marke erreicht!
Der Holzvergaser ist an der 1500 Stunden Marke angelangt. Die Änderungen der letzten Wochen habe sich als Verbesserungen erwiesen. Seit Anfang August fahren wir nur noch Tag Betrieb. Es werden viele unterschiedliche Einstellungen getestet. Im Focus steht nicht mehr der Dauerlauf, sondern mehr die Feinabstimmung. Die Gasqualität erscheint uns als hervorragend. Das Brummen im Hintergrund ist schon der Standart am Firmengelände. Ziemlich konstant 29 kW elektrisch. Ein kleines Stück Unabhängigkeit.
Der Bau der Neuanlagen schreitet weiter voran. In der ersten Sep Woche bekommen wir von
unseren Lieferanten das erste BHKW geliefert. Ein Flüster-BHKW. Wenn es gut läuft, können wir dann auch wieder in den Dauerbetrieb gehen.
Was mich besonderes bewegt, ist die Möglichkeit das Holzgas direkt in Industrieanwendungen zu verwenden. Das Gas ist im Vergleich zum Erdgas ein Schwachgas. Energiegehalt je m³ ist beim Erdgas 10 kWh, beim Holzgas 1,3 kWh. Der Vorteil liegt im Preis. Erdgas kostet in der Zwischenzeit je nach Kundengröße zwischen 5 und 10 Cent je kWh. Holzgas kann bei einem Hackschnitzelpreis von 16 Euro je Schüttraummeter = 2 Cent je kWh incl. Abschreibung der Anlagentechnik zwischen 4 – 6 Cent je kWh liegen. Denkbar sind Anwendungen im Bereich von Brauereien, Beschichter, Autowerkstätten (Lackieranlagen), Trocknungsanlagen, Dachziegelhersteller, …etc.
Wir könnten uns Anlagen in der Größe von 1 MW Gasleistung vorstellen.
Der Bau der Neuanlagen schreitet weiter voran. In der ersten Sep Woche bekommen wir von
Was mich besonderes bewegt, ist die Möglichkeit das Holzgas direkt in Industrieanwendungen zu verwenden. Das Gas ist im Vergleich zum Erdgas ein Schwachgas. Energiegehalt je m³ ist beim Erdgas 10 kWh, beim Holzgas 1,3 kWh. Der Vorteil liegt im Preis. Erdgas kostet in der Zwischenzeit je nach Kundengröße zwischen 5 und 10 Cent je kWh. Holzgas kann bei einem Hackschnitzelpreis von 16 Euro je Schüttraummeter = 2 Cent je kWh incl. Abschreibung der Anlagentechnik zwischen 4 – 6 Cent je kWh liegen. Denkbar sind Anwendungen im Bereich von Brauereien, Beschichter, Autowerkstätten (Lackieranlagen), Trocknungsanlagen, Dachziegelhersteller, …etc.
Wir könnten uns Anlagen in der Größe von 1 MW Gasleistung vorstellen.
Sonntag, 3. August 2008
aktuelles vom Holzvergaser

Nachdem der Holzvergaser mehrere Wochen sehr stabil gelaufen ist, steht er seit ca. zwei Wochen. Es ist an einer Einlassdüse ein Fehler aufgetreten. Dieser Fehler wurde gemeinsam mit Herrn Joos und Herrn Geiger analysiert. Darauf hin haben wir eine technischen Änderung umgesetzt sowie mehrere Verbesserungen. Dafür war Konstruktionsarbeit, Teileorganisation und Fertigung notwendig. Da mittlerweile die Fertigung von Pelletsheizungen und Holzvergaser auf hochtouren läuft kann die Umsetzung nicht mehr Zeitnah erfolgen. Heute werden die neuen Bauteile eingesetzt und dann geht der Holzvergaser wieder in den Probebetrieb.
Abonnieren
Posts (Atom)


